Sicherheitstechnische Auslegung von Pouch-Zellen mit zukünftigen High-Performance-Materialien.

07.12.18

Deutschland und China verbindet das Ziel, den Ausbau der Elektromobilität als ressourcenschonende Technologie zu unterstützen. Bilaterale akademische Forschungskooperationen beider Länder sollen wesentliche Fortschritte bei innovativen Ladetechnologien und der Effizienz elektronischer Komponenten und Systeme erzielen. Mit den Ergebnissen soll u. a. die deutsch-chinesische Normungszusammenarbeit in der Elektromobilität weiter intensiviert werden.
Ziele und Vorgehen

Die Batterie ist eine Schlüsselkomponente für die Elektromobilität. Um die Fahrzeugreichweite zu erhöhen, sind verbesserte Batteriesysteme mit höherer Energiespeicherdichte erforderlich. Pouchzellen, die vergleichsweise dicht gepackt werden können, sind prinzipiell gut zum Aufbau solcher Systeme geeignet, allerdings existieren derzeit viele unterschiedliche Zellformate. Im Projekt BaSS sollen die Entwicklung und Standardisierung von Lithium-Ionen-Pouchzellen vorangetrieben werden. Kernziel des Vorhabens ist es, neue Zellkomponenten und Fügekonzepte zu entwickeln sowie die Zellformate unter Berücksichtigung der Anforderungen des deutschen und chinesischen Marktes zu harmonisieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Partnerhochschule in China wird sichergestellt, dass die verfolgten Standardisierungsansätze in beiden Ländern greifen.
Innovationen und Perspektiven

Die Zusammenführung von Standards ermöglicht eine effizientere Gestaltung der Zellproduktion und eine höhere Vergleichbarkeit der Leistung. Dies kann die Entwicklung neuer Batteriegenerationen beschleunigen und so den Weg für leistungsfähigere und kostengünstigere Elektrofahrzeuge bereiten.